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Pferdesport so attraktiv wie nie zuvor
Dass der Pferdesport auch Nichtreiter in den Bann zieht, liegt nicht zuletzt an den großen Erfolgen deutscher Reiter. Die deutsche Dressur-Equipe wechselt sich in schöner Regelmäßigkeit mit den besten Dressurreitern aus den Niederlanden ab und teilt sich die höchsten Platzierungen bei Weltmeisterschaften. Im Springsport ist es ähnlich. Auch hier sind die deutschen Reiter besonders erfolgreich und als ernste Gegner gefürchtet. Doch auch im Breitensport hat sich viel getan.
Pferdesport schon für die Kleinsten
Den Einstieg finden die kleinen Reiter schon ab einem Alter von etwa 4 Jahren. Voltigieren ist für sie besonders geeignet, ist preisgünstig, fördert das Teambewusstsein und das Verständnis für den Sportkameraden Pferd. Die Kleinen werden altersgemäß gefördert, aber nicht überfordert. Kinder können bis zum 18. Lebensjahr im Voltigiersport aktiv sein, anschließend auch noch etwas verlängern. Früher war das Voltigieren vor allem ein Einstieg, heute bleiben viele junge Erwachsene dabei, notfalls auch als Trainer.
Ponys für Kinder und leichte Erwachsene
Ponys sind mehr als kleine Pferde und sie sind auch kein Kinderspielzeug. Kinder, die sich für Pferde interessieren, brauchen eine gute Anleitung und Überwachung, das dient nicht nur den Tieren sondern auch der Sicherheit der Kinder. Ponys sind aber nicht nur für Kinder geeignete Reittiere, sie werden auch von Erwachsenen sehr gern angeschafft, da sie oft preisgünstiger und wesentlich robuster sind, als Großpferde. Ponys sind Freizeitkameraden, die vielseitig einsetzbar sind und ihre Eigentümer nicht einschränken, sondern für so ziemlich jeden Spaß zu haben sind.
Vollblüter, längst keine teure Anschaffung mehr
Vollblüter waren früher ein Zeichen für eine gut gefüllte Geldbörse. Heute sind sie schon recht günstig zu bekommen, was vor allem daran liegt, dass die Preise auf dem Pferdemarkt schon vor Jahren eingebrochen sind. Einen Vollblüter, der als zu langsam von der Rennkarriere ausgemustert wurde, bekommt man heute schon für 2000 Euro und darunter. Mit entsprechendem Sachverstand wird aus dem edlen Tier ein treuer Freizeit- und Sportpartner.
Turniere
Das Leben mit einem Pferd, wie Andalusier, kann sehr interessant sein. Aber nicht jeder Pferdebesitzer hat die gleichen Interessen. Es gibt Personen, die sind hauptsächlich auf die Gesellschaft des Tieres aus. Sie möchten einen Verbündeten, mit dem sie alle Gedanken teilen können, der zuhört und sie nicht verurteilt. Andere wiederum wollen einfach nur hin und wieder mal ausreiten. Es gibt aber auch Personen, die aktiv den Reitsport ausüben. Diese beschäftigen sich mit Dressur und Springen. Dafür muss das Tier natürlich trainiert werden, was wiederum für eine sehr intensive Beziehung zwischen Mensch und Pferd sorgt. Dies gilbt natürlich für jedwede auf Dauer ausgerichtete Beschäftigung mit dem Pferd.
Aber wie kam es eigentlich zu dieser Begeisterung für den Reitsport? Viele junge Menschen, oftmals noch Kinder, haben einmal bei einem Turnier zugesehen und schon war es um sie geschehen. Viele Personen brauchen dabei gar nicht die Faszination eines Turnieres. Die regelmäßige Arbeit mit den Tieren hat sie zum Reitsport geführt. Ziel vieler Reitsportler ist es, selber mal an einem Turnier teilzunehmen. Wer diesen Anspruch an sich selber und an sein Pferd stellt, der muss natürlich regelmäßig trainieren. Dabei sollte jedoch auch die Konstitution des Pferdes beachtet werden. Die Gesundheit hat immer Vorrang. Dies gilt für den Menschen und das Tier gleichermaßen. Eine Überbelastung des Pferdes kann nicht reparable Schäden hervorrufen. Daher ist es besser regelmäßig, aber nicht zu viel zu trainieren. Wird das Pferd gut behandelt und es werden ausreichend Pausen eingelegt, freut es sich natürlich auch über den Reitsport. Schließlich bedeutet dies eine regelmäßige Bewegung.